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Achtsamkeit?

Ich bemühe mich, zu erkennen, was ist. Zu sehen, wie die Dinge sind, ohne Wertung, zunächst ohne jede Bewertung.

 

 

 

Ich bemühe mich, nicht zu generalisieren, also nicht in einer Weise zu verallgemeinern, die scheinbar alles passend in meine Gedankenwelt einfügt - beispielsweise durch Vereinfachen oder Weglassen.

 

 

Ich bemühe mich, offen zu sein, mit dem Interesse und der Neugier eines Anfängers, also ergebnisoffen betrachtend, ohne ein Urteil bereits gefällt zu haben.

Das gelingt mir unterschiedlich gut, mal mehr, mal weniger, immer wieder bemerke ich, dass ich bewerte und kategorisiere und in Schubladen denke.

 

Damit gelingt es mir, aufmerksam und wach zu bleiben, einen klaren Blick zu behalten auf die externen Versuche, mich als Individuum zu kontrollieren, zu beeinflussen, zu steuern.

 

Für mich ist das kein Gegensatz, es sind keine konkurrierenden Ideen, sondern sich ergänzende Ansätze, zwei Seiten derselben Medaille.

 

"Der Verstand schafft die Wahrheit nicht,

sondern er findet sie vor."

Augustinus Aurelius

(354 - 430), Bischof von Hippo, Philosoph


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