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Glaubensätze

Nach RTL-Informationen will die wichtigste Zeitgenossin also brachial durchgreifen und hat nun auch vorgerechnet, warum:

 

Weil sich in den letzten drei Monaten die "Infektionszahlen" dreimal verdoppelt hätten, würde das bedeuten, dass - wenn das weiter so wäre - wir in drei Monaten bei täglich "19.200 Neuinfektionen" wären, sie spricht von "sehr großen Fallzahlen", das wäre auch gar nichts Dramatisches, sondern nur vor Augen geführt. Und wenn man den eigenen Ansprüchen gerecht werden wolle, dann müsse man...

 

Angesichts derartiger Selbstoffenbarung würde ich die Patientin gern nach diesen Ansprüchen fragen.

Wer definiert die, sind die noch sinnvoll und zeitgemäß, sind die zielführend? Bringen die eigenen Ansprüche wirklich weiter und wenn ja, wohin? Warum sind die eigenen Ansprüche genau auf diese Weise entstanden und in dieser Art benannt? Sind das Ansprüche, die beibehalten werden müssen oder sollten sie verändert oder vielleicht sogar aufgegeben werden?

 

Auf solche oder ähnliche Weise fragt aber niemand nach, deshalb kann der Eindruck entstehen, dass das doch alles ganz vernünftig klingt.


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