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Die Grotesken gehen weiter

Hüben wie drüben wird sich weiterhin in der Kunst des absolut absurden Verzerrens geübt.

 

Der Präsident dreht komplett frei und legt schonungslos offen, in welchem Zustand seine Persönlichkeit sich befinden mag. Wie krank er möglicherweise ist. Wie bedauernswert.

 

Die deutschen Medien, die normalerweise jede Tat binnen Stunden einordnen und etikettieren können, wenn sie von der richtigen falschen Seite begangen wurde, vermeiden auch Tage nach den Attentaten das schlimme Wort.

 

Man vermutet sofort einen Einzeltäter, keine Hintermänner, die Tat eines Verwirrten, einen weiteren Einzelfall. Kaum ein  Wort über die fanatischen Motive. Gott ist größer.

Wenn ein psychisch Kranker Menschen tötet, ist das immer furchtbar und entsetzlich und beschämend. Und was sollte ein Mensch denn anderes sein als psychisch krank, wenn er ihm Unbekannte grausam tötet, wahllos erschießt, enthauptet, in die Luft sprengt. Unabhängig von Feinheiten der politischen oder religiösen Motive - was anderes als psychisch erkrankt sollte denn ein solcher Attentäter sein?

 

Warum werden in unserer Öffentlichkeit auf vielerlei Weise eigenartige Unterschiede in der Berichterstattung gemacht - je nach dem, aus welcher Richtung der psychisch Kranke mordet? Unterschiede zwischen extrem rechts und extrem links? Zwischen islamistischem Terror und rechtem Terror? Zwischen Antisemitsimus von rechts und Antisemitismus von Islamisten? Zwischen rechten und islamistischen Netzwerken?

 

Warum und mit welchem Ziel?

 

 

 

 


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