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Der andere Schwerpunkt

Auch die andere Grundlage der Geschichte, die andere Kernaussage, der andere wesentliche Teil der Geschichte erscheint mir inzwischen höchst fragwürdig.

 

Wenn Ergebnisse eines ohnehin nicht unumstrittenen Testverfahrens benutzt werden, um über den Verlauf einer Infektionslage, über die Entwicklung einer Pandemie zu informieren, dann sollten diese Zahlen Aussagekraft haben und korrekt sein.

 

Wenigstens die reinen Zahlen müssten stimmen, wenn man täglich die Entwicklung mit diesen Testergebnissen darstellen und die Maßnahmen, die man zu ergreifen sich gezwungen glaubt, begründen will. Wenigstens die nackten Zahlen müssen stimmen.

Aber selbst diese Zahlen stimmen ganz offensichtlich nicht. Es werden teilweise mehr positive Tests gemeldet, als Personen getestet wurden - z. B. durch mehrfach wiederholte Tests - und die Ergebnisse werden laufend aufaddiert.

 

Es gibt viele Meldungen zu falschen oder verfälschten Zahlen, ich kann diese Berichte nicht einschätzen, ich kann sie nicht beurteilen. Aber selbst das RKI und die Gesundheitsämter räumen ein, dass es solche Fehler gibt. Solche "kleinen Fehler" könnten sich zu großen Abweichungen auftürmen.

 

Müssen wir nicht alles daran setzen, wenigstens die Zahlen korrekt zu erfassen und die statistischen Auswertungen fehlerfrei zu halten, bevor sie für die täglichen Wasserstandsmeldungen instrumentalisiert werden?

 

Das Wetter hat sich geändert, es zeigt sich ein wunderbar  winterlich blauer Himmel über Hamburg. Ich gehe nun nach draußen an die frische Luft...


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