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Biggest Hoax ever?

Ich bin kein Historiker und weiß nicht, welche Lügengeschichte die größte aller Zeiten wohl sein mag. Auch über Kriterien und Bedingungen, die diese Bezeichnung final rechtfertigen würde, habe ich mir keinerlei Gedanken gemacht. Vielleicht sind die Geschichten vom Ungeheuer von Loch Ness oder vom Yeti, das Erscheinen der Hitler-Tagebücher, das Trojanische Pferd oder das Leben und Wirken von Jesus der größte Hoax ever. Vielleicht die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein oder die Area 51 oder das Atomunglück von Fukushima oder...

 

Hoax. Das Wort soll von "Hokuspokus" abgeleitet sein, also von der Zauberformel, die bei der Entstehung einer Illusion gern und häufig verwendet wird. Das staunende Publikum wird Zeuge, wie ein Elefant verschwindet. Oder wie die Assistentin aus dem Glassarg in das Holzfass auf der anderen Bühne gelangt. Trommelwirbel, Tusch, fertig ist die perfekte Täuschung. In diesem Sinne habe ich bisher die Zerstörung des World Trade Center für den größten Hoax aller Zeiten gehalten. Da wurde vor den Augen der Welt - von wem auch immer - kristallklar, live und in Farbe, ein unfassbares Grauen inszeniert und von der Regierung im Nachhinein offiziell so dargestellt, dass ich diese Erklärung nur für eine Lügengeschichte halten kann.

 

Unabhängig von der verwendeten Messlatte und vielleicht guten Argumenten für oder gegen die einzelnen Favoriten im Wettbewerb um den fragwürdigen Titel "Biggest Hoax ever" ist für mich nun ein neuer Anwärter auf die Bühne getreten: die sogenannte Pandemie. Was uns hier als unmittelbare Gefahr für die Gesundheit des Einzelnen und als große Bedrohung für die Gesellschaften präsentiert wird, erscheint bei genauerem Hinsehen nämlich schnell als eine inszenierte Geschichte. Eine Geschichte, die auch hätte ganz anders dargestellt werden können. Bei genauerem Hinsehen könnte sich die Pandemie als ein Hoax, ein ziemlich großer Hoax, herausstellen. Und wenn das stimmen sollte, dann wäre das fraglos der größte Schwindel aller Zeiten. Dann wäre von der Wirkung her, vom angerichteten Schaden, von der Dimension des Betrugs die "Pandemie" mit großer Wahrscheinlichkeit für lange Zeit "the biggest Hoax ever", denn das Ausmaß dieser herbeigeführten Katastrophe für die Weltwirtschaft, für die Finanzierung der Staaten und Unternehmen sowie die Finanzsysteme insgesamt, das Vertrauen in die Politik und den Zusammenhalt der menschlichen Gesellschaften ist schier unermesslich. Nicht weniger als das Selbstverständnis der gesamten Menschheit wird infrage gestellt durch diese "Pandemie" und sollte es sich dabei um einen Hoax handeln, dann wäre das wahrlich ein grandioses Desaster, ein gigantisches Desaster.

 

Das fängt bei der Entdeckung und Benennung dieser Pandemie an, geht weiter über die Ermittlungs- und Forschungsmethoden, die Verbreitung von Informationen und Desinformation und endet nicht bei den eingeleiteten Maßnahmen.

 

Die Menschen waren wie alle Säugetiere schon immer in unterschiedlicher Intensität den Angriffen von unzähligen Viren ausgesetzt. Eine unüberschaubare Vielfalt von organischen Strukturen ist darauf angewiesen, sich in den Zellen eines Wirtes zu vermehren und nutzt dafür verschiedene Formen der Verbreitung von Wirt zu Wirt. Seit es die Lungenatmung gibt, gab es wohl schon immer auch Viren, die über die Atemwege verbreitet werden und dort unterschiedliche Reaktionen bewirken. Damit lebten die Menschen schon immer, auch in Zeiten unserer modernen Medizin sind viele Atemwegserkrankungen auf Viren zurückzuführen, z. B. die akute Bronchitis, die Grippe oder die ganz alltägliche Erkältung. Es gab schon immer auch viele andere und teilweise extrem gefährliche Erkrankungen durch Viren und es gab auch schon immer Mutationen dieser Viren. Wir hatten uns als Menschheit damit abzufinden, dass es Viren gibt, haben mit unterschiedlichen Methoden versucht, uns vor ihnen zu schützen und mit medizinischen Mitteln versucht, die von ihnen ausgelösten Krankheiten zu heilen. Wir hatten uns als Menschen auch damit abgefunden, dass dies ein Kampf ohne Aussicht auf endgültigen Erfolg bleiben muss, weil Viren sich ständig verändern, ständig neue Wege der Verbreitung finden und der menschliche Organismus sterblich ist. Wenn Menschen eine Lungenentzündung bekommen, ist ihr Leben in Gefahr. Wenn alte oder geschwächte Menschen eine Lungenentzündung bekommen, ist es möglich, dass sie daran sterben, das war schon immer so. Wenn sehr alte oder sehr schwache Menschen eine Lungenentzündung durch Corona- oder Influenza-Viren bekommen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie daran sterben, auch das war schon immer so.

 

Nun kommt es immer wieder zu wellenartigen Ausbreitungen von verschiedenen Viren, alle paar Jahre mal eine besonders heftige Grippewelle durch Influenza oder Corona ist nicht ungewöhnlich. In manchen Winterhalbjahren sterben dann mal einige tausend Menschen mehr als in anderen, in jüngster Vergangenheit sind in der Grippesaison 2016-2017 wohl ungefähr 25.000 Menschen gestorben - allein in Deutschland. Diese Zahl ist allerdings nur geschätzt, ganz genau überprüft wurden solche Phänomene in der Vergangenheit nicht. Vor etwas mehr als hundert Jahren kostete die Spanische Grippe mindestens 20 Millionen Menschen das Leben - bei einer Weltbevölkerung von deutlich unter 2 Milliarden. Vielleicht sogar bis zu 50 Millionen Tote und vor allem junge Opfer zwischen 20 und 40 Jahren waren durch diese außergewöhnliche Pandemie weltweit zu beklagen. Auf unsere heutige Weltbevölkerung übertragen entspräche das ungefähr 200 Millionen Toten. Auch danach gab es regelmäßig Grippesaisons mit vielen Erkrankten und Verstorbenen, besonders heftig waren 1957-58 die Asiatische Grippe mit mindestens 30.000 Toten in Deutschland und 1968-69 mit ungefähr 50.000 Toten. Auch diese Zahlen sind alle nur geschätzt, im damals noch geteilten Deutschland nahm das niemand so ganz genau. Weltweit 500.000 bis 700.000 Tote hat 1977-78 die Russische Grippe gefordert, vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Für Deutschland sind keine Zahlen bekannt, generell fällt beim Recherchieren auf, dass man es bisher nicht so genau genommen hat mit den Zahlen. Alle schreiben dazu wohl immer nur voneinander ab und niemand hat exakte Daten. Hier mal ein paar hunderttausend Tote, da mal ein paar zehntausend Tote. Keine große Nummer im Nachhinein, scheinbar hat man früher solche Phänomene als natürlich angesehen, die Krankheitswellen durchgestanden und ist dann zur Tagesordnung übergegangen. Und dazu muß man nicht zurück in das Mittelalter - wie gesagt, die Regierung der Bundesrepublik Deutschland unter Frau Dr. Angela Merkel hat 2016-17 hat ungefähr 25.000 Grippetote zur Kenntnis genommen, ohne mit der Wimper zu zucken - das war vor vier Jahren.

 

Augenscheinlich wurden diese Krankheitswellen weltweit als normal, als unabwendbar und als hinnehmbar angesehen. Die Krankenhäuser waren überlastet, es gab viel individuelles Leid, die Familien trauerten und die Hinterbliebenen mussten irgendwie damit zurechtkommen, dass ihre Lieben von einer Erkrankung dahingerafft worden sind. Enorme Belastungen für Ärzte und Pflegepersonal, die Notwendigkeit einer Triage vermutlich nicht selten an der Tagesordnung und die Öffentlichkeit wurde darüber so gut wie gar nicht informiert. Politik und Medien nahmen das regelmäßig zur Kenntnis und wendeten sich danach wieder dem Tagesgeschäft zu. Und das betrifft nicht nur die Grippewellen, es gibt zahlreiche vermeidbare Todesfälle, auch in Deutschland, allein die sogenannten Krankenhauskeime (multiresistente Erreger, MRE) haben in der Regierungszeit von Merkel wohl mindestens 100.000 Tote verursacht, manche Quellen gehen von 500.000 Toten aus. Vielleicht eine halbe Million Menschen sind wegen der MRE verstorben in den letzten 16 Jahren und niemand zählt sie ganz genau, ob es 5.000 Tote pro Jahr sind oder vielleicht 25.000 Tote, darüber streiten die Gelehrten, wenn auch nicht besonders intensiv.

 

Man war sich bisher in Politik und Wissenschaft einig, dass Krankheit und Sterben zum menschlichen Leben gehören muss und dass der Tod sowohl für das Individuum, als auch für die Gesellschaft ein unabwendbares Phänomen darstellt. Von den Ärzten wurde immer versucht, zu helfen und zu lindern, zu heilen und das Leben zu verlängern. Dabei wurde wahrlich erstaunliches erreicht und großartiges geleistet, mit der modernen Medizin ist vieles möglich, was vor wenigen Jahrzehnten noch völlig undenkbar war. Aber auch die gigantischen Fortschritte und die wunderbaren Entwicklungen der modernsten Medizin haben nichts daran geändert, dass der Mensch sterblich ist und ein Teil der Natur. In dieser Natur kann kein Leben endlos sein und durch ständige Veränderung der äußeren Bedingungen, sowie durch Mutation und Evolution wird das menschliche Leben immer wieder neuen Bedrohungen ausgesetzt. Daran kann auch die modernste Wissenschaft auf absehbare Zeit nichts ändern, es bleibt bis auf weiteres eine Angelegenheit der Philosophen, die Unsterblichkeit zu diskutieren.

 

Politik und Medien haben das bisher ganz überwiegend ebenso pragmatisch gesehen wie Mediziner und Bevölkerung, Augen zu und durch. Diesmal aber nicht! Diesmal ist alles anders als bisher in der Menschheitsgeschichte.

 

Es gab noch niemals eine Pandemie, die weltweit derartige Reaktionen ausgelöst hat. Hinter den Kulissen, bei den Fachleuten, in den entsprechenden Krisenstäben wurde wahrscheinlich schon immer getagt und beraten. Da gab es vermutlich schon immer ein Abwägen von Kosten und Nutzen der denkbaren Schutzmaßnahmen. Da wurden schon immer Pläne geschmiedet und Maßnahmen erörtert. Das wird es alles schon immer gegeben haben, schon immer haben die Menschen natürlich versucht, den Bedrohungen ihrer Gesundheit etwas entgegenzusetzen. Es gab schon immer Isolation oder Quarantäne, allerlei Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen. Aber noch niemals hat es eine so konsequente und umfangreiche Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens, eine so weitreichende Einschränkung von wirtschaftlicher Aktivität oder eine so extreme Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse über so lange Zeiträume gegeben. Kontakt- und Reisebeschränkungen, Berufsverbote, Besuchsverbote auf der ganzen Welt, Schulen, Kindergärten und Geschäfte geschlossen, Ausgangssperren, Quarantäne für Gesunde, staatliche Eingriffe in alle Menschenrechte und das Schleifen der Grundrechte vieler Verfassungen. Polizeiliche Repressionen, Ordnungs- und Bußgelder, Sport- und Kulturveranstaltungen stillgelegt, Alkoholverbote, Restaurants und Fitnessstudios geschlossen. Shutdown. Lockdown. Nahezu weltweit. Von hier auf jetzt.

 

So etwas hat es vielleicht auch deshalb noch nie gegeben, weil die schnellen Flugverbindungen heutzutage so einen Virus innerhalb kürzester Zeit um den Globus transportieren können und die globalisierten Ökonomien die Menschen wirklich überall in den Austausch führen, das ist eben nicht mehr auf Kontinente oder Staaten begrenzt. Gestern Sydney oder Peking, heute Dubai, morgen New York oder Kapstadt. Touristen und andere Reisende tragen nicht nur Geld um die Welt, sondern auch die Viren.

 

Als die ersten Meldungen zu diesem neuen Virus um die Welt gingen, mussten die Menschen wohl zunächst davon ausgehen, es mit einer Pandemie zu tun zu bekommen. Denn obwohl es zunächst lediglich die Warnungen aus China gab und noch keine belastbaren Daten, geschweige denn eine hohe Zahl von Krankheitsfällen, war sehr schnell die Gefahr einer Pandemie und fast ebenso schnell ihr Eintreten  ausgerufen. Eine Pandemie ist laut Robert-Koch-Institut RKI eine (zeitlich begrenzt) neu in Erscheinung tretende weltweite starke Ausbreitung einer Infektionskrankheit mit hohen Erkrankungszahlen und i. d. R. auch mit schweren Krankheitsverläufen.

 

Allerdings wird rückwirkend betrachtet sehr schnell deutlich, dass es weder extrem hohe Erkrankungszahlen, noch besonders viele schwere Krankheitsverläufe gab, im Gegenteil.

 

Und damit beginnt der Verdacht eines Hoax:

 

Denn diese gigantische Maschinerie von Maßnahmen findet statt wegen eines Virus, der weder besonders ansteckend ist, noch besonders gefährlich. Ein Virus, der fast ausschließlich sehr alte oder sehr kranke Menschen bedroht. Ein Virus, der nicht wie vor 100 Jahren massenhaft gesunde junge Erwachsene oder wie vor 40 Jahren Kinder und Jugendliche umbringt, sondern vor allem hochbetagte und kranke Menschen. Auch wenn das in den Medien völlig anders dargestellt wird und ein ganz anderer Eindruck entsteht, wenn man nur die "normalen Medien" konsumiert - diese Pandemie musste von Beginn an durch eine entsprechende Fokussierung auf einen mehr als fragwürdigen Test und dazugehöriger medialer Hysterie befeuert werden. Und weder die Ausbreitung, noch die Schwere der Erkrankung sind verglichen mit anderen Infektionskrankheiten als besonders stark zu erkennen - dazu bedarf es schon einer gehörigen Panikmache. Selbst das RKI spricht inzwischen von Auswirkungen wie bei einer "schweren Grippewelle". Und auch das erste Kriterium einer Pandemie - das neue Erscheinen - wird mittlerweile immer fragwürdiger. Es gab von Anfang an Experten, die beschwichtigend behauptet haben, dass es die Corona-Viren schon immer gab, dass sie schon immer ein Teil der saisonalen Grippewellen waren und da nicht viel Neues zu erwarten wäre. Bis heute ist der "neue Virus" wohl nicht völlig zweifelsfrei isoliert worden und man streitet, ob nach wissenschaftlich korrekten Standards (Kochsche Postulate) ein "neuer" Virus im eigentlichen Sinne überhaupt vorliegt. Man findet ihn inzwischen auch in viel älteren Proben in aller Welt und so mancher Wissenschaftler bezweifelt, das er wirklich neu ist. Ist er vielleicht deshalb im November 2019 "neu", der neue Virus, weil wir ihn bis dato nicht beachtet hatten? Weil wir vorher keinerlei Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet hatten?

 

Wenn man das Schlagen der Propaganda-Trommeln der vergangenen 15 Monate gehört hat, muss man sich vielleicht auch fragen, was das für eine "Pandemie" ist, deren Auslöser mit millionenfachen Testungen wie die Nadel im Heuhaufen gesucht werden muss. Deren Auswirkungen in etwa dem entspricht, was alle paar Jahre um den Erdball geht, seit Jahrhunderten nicht weiter beachtet und kaum der Rede wert. Was das für eine "Pandemie" ist, die zwar zu Recht Angst und Verzweiflung auslöst, aber nicht nur bei den Erkrankten und ihren Angehörigen, sondern vor allem auch bei den 98,5 % der Menschheit, die noch nicht einmal positiv getestet wurden, trotz gigantischen Aufwands zur Erhöhung der Testzahlen. Angst und Verzweiflung auch bei den 99,7 % der Menschen weltweit, die nicht erkrankt sind, oder erkrankt sind aber keinen schweren Krankheitsverlauf erlebt haben. Angst und Verzweiflung, weil der weitaus größte Teil der Menschheit, der gar nicht oder nur mit geringen Risiken bedroht wird von diesem Virus, an allem gehindert wird, was für ein gesundes menschliches Leben dringend erforderlich ist. Arbeit, soziale Kontakte, Familie, Kunst und Kultur, sinnvolle Freizeit in Gemeinschaft - alles verboten oder stark eingeschränkt. Alles unter Vorbehalt, alle ökonomische und soziale Normalität moderner menschlichen Gesellschaften teilweise oder vollständig außer Kraft gesetzt. Alles monatelang auf Bewährung, unter polizeilicher Beobachtung oder sogar ganz verboten. Grundlegende Menschen- und Freiheitsrechte massiv eingeschränkt oder völlig außer Kraft. Das alles nicht wegen enorm vielen Erkrankungen, nicht wegen zahlreicher schwerer Verläufe mit exorbitant hoher Sterblichkeit. Sondern wegen umstrittenen Testergebnissen. Wegen angeblicher Fallzahlen. Wegen Behauptungen und Prognosen zu sich ständig ändernden Kennziffern, die niemals eingetreten sind. Was für eine Pandemie ist das eigentlich, die keine besonders auffällige Übersterblichkeiten erzeugt, aber ständig andere Begrifflichkeiten und Kennziffern und Grenzwerte braucht, um weiterhin bedrohlich zu wirken?

 

Nur zur Erinnerung, damit das nicht vergessen wird. Wir reden hier nicht von Pest, Pocken oder Ebola. Wir reden von einem mehr oder weniger üblichen medizinischen Problem, von einer normalen Herausforderung für unsere Gesundheitssysteme. Im Nachhinein ist man immer schlauer, sicher. Hinterher ist immer leicht Reden, klar. Also ziehen wir mal einen Strich darunter, die Vergangenheit können wir ja nicht mehr ändern.

 

Was ist mit der Gegenwart? Jetzt? Hier und heute? Was haben nahezu 15 Monate "Pandemie" bewirkt - haben die beratenden Wissenschaftler und mit ihnen die Politiker neue Erkenntnisse gewonnen? Wird die bisherige Politik, werden die bisherigen Maßnahmen einer Prüfung unterzogen? Wird inzwischen darüber nachgedacht, ob die Maßnahmen angemessen und verhältnismäßig sind, sinnvoll und zielführend? Wie viele Menschenleben haben die Maßnahmen gerettet? Und wie viele Menschenleben haben die Maßnahmen gekostet? War es das wert, wollen oder müssen wir weitermachen wie bisher? Haben die Medien ihre Berichterstattung überprüft? Sind inzwischen auch Berater zu Wort gekommen, die von Anfang an andere Erwartungen formuliert haben als die "Erfinder" der Pandemie? Wird gegenwärtig darüber nachgedacht, ob andere Länder mit anderen Vorgehensweisen ähnliche oder bessere Ergebnisse erzielt haben? Ob wir vielleicht überreagiert haben, zu ängstlich waren, zu vorsichtig? Ich kann das alles nicht erkennen. Niemand fragt die Regierung, ob Kosten und Nutzen des Lockdown in einem guten Verhältnis stehen, es wird weiterhin argumentiert und agiert wie vor einem Jahr. Keine Diskussion, keine adäquate Kritik, schon gar keine Alternative in Sicht, die Chance auf Erwägung oder gar Umsetzung hätte. Immer die gleichen Zirkel von "Experten", die immer nur wiederholen, was schon seit einem Jahr erzählt und oft wohl auch immer noch geglaubt wird. Wenn die Regierung tatsächlich noch immer zuständig ist und verantwortlich für diese "Pandemie" - müssten wir ihr dann nicht vorwerfen, dass sie vor vier Jahren komplett versagt hat? Was unterscheidet diese Pandemie noch von einer normalen, wenn auch schweren, Grippewelle?

 

Und was ist mit der Zukunft? Kann unser bisheriger Umgang mit dieser Pandemie ein Maßstab sein für zukünftige Herausforderungen? Wollen wir zukünftig immer bei einer noch unbekannten Bedrohungslage "vorsichtshalber" Gesellschaft und Wirtschaft auf diese Weise einschränken? Können wir zukünftig beim Auftauchen eines angeblich oder tatsächlich neuen Virus so verfahren, wie wir zurzeit verfahren? Ist das eine Blaupause für alle zukünftigen Grippewellen? Wird das in Zukunft immer so sein - Lockdown, Lockdown, Lockdown bis ein Impfstoff vorliegt? Wie wollen wir in Zukunft mit der Tatsache umgehen, dass Menschenleben endlich sind? Dass auch die modernste Medizin und die fortschrittlichste Impftechnik niemals Schutz vor Krankheit oder Tod garantieren können? Was soll uns die Zukunft bringen, wenn wir solche Angst vor einem Virus haben sollen, dass sie uns davon abhält, Mensch zu sein? Angst, die uns davon abhält, zu arbeiten und zu forschen, zu feiern und zu lachen und zu weinen und unsere Sterbenden zu begleiten? Angst, die uns daran hindern soll, anderen Menschen zu begegnen? Was soll uns die Zukunft bringen, wenn wir Angst davor haben sollen, menschlich zu sein und sterblich zu bleiben?

 

Was soll uns die Zukunft bringen, wenn wir Angst davor haben sollen, menschlich zu sein?

 

Wer diskutiert derartige Fragen, wenn wir über unsere heutige Situation und die sich daraus abzuleitende Zukunft reden? Wer fragt das die elitären Zirkel aus Wissenschaft und Politik und Global Governance? Wohin soll das führen, wenn das zum Maßstab unserer zukünftigen Ängste werden soll? Solange solche Fragen nicht konkret besprochen werden, solange diese Fragen nicht in der Öffentlichkeit gestellt werden dürfen, solange können die Überzeugung vom Hoax und Theorien über eine geplante Weltherrschaft kursieren und das völlig zu Recht. Solange werden verständlicherweise Verschwörungstheorien gesponnen und befördert. Denn der Mensch verlangt nach Kohärenz und Konsistenz, nach Erklärungen, nach Zusammenhang und Sinn. Und wenn die scheinbar Mächtigen, die Regierungen, diesen Zusammenhang und Sinn nicht liefern können, dann entstehen Verschwörungstheorien.

 

Und die berechtigte Frage, ob das Ganze nicht eine Inszenierung ist, eine Illusion, ein Hoax.

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    RT (Freitag, 26 Februar 2021 16:34)

    Sehr gut recherchiert und eine gute Zusammenfassung der Dinge. Großes Lob, der Text ist wirklich gut zu lesen.
    Und das traurige ist nur, dass wahrscheinlich alles von dem was Du schreibst wahr ist...

  • #2

    Wolfgang (Samstag, 27 Februar 2021 15:35)

    Danke, RT.
    Was wirklich wahr ist, weiß ich nicht so ganz genau.
    Was nicht wahr ist, das weiß ich mittlerweile ziemlich genau... ;-)