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Hört, hört...

"Wir wissen ja auch nach einem Jahr der Pandemie noch relativ wenig über die Auswirkung der einzelnen Maßnahmen"

 

Medizinjournalist Dr. Christoph Specht spricht im ntv-Interview über den erzwungenen Blindflug der Politik:

 

Vielleicht unterliegen wir seit Monaten einer Illusion

 

Da stellen sich mir mehrere Fragen:

 

Wieso ist dieser "Blindflug" denn überhaupt "erzwungen"? Von wem oder durch was wird dieser Blindflug erzwungen? Wer oder was hält uns denn davon ab, zu forschen, viel Geld und viel Arbeit zu investieren in die Klärung der vielen Fragen? Die Regierung, die z. B. Obduktionen noch immer ablehnt? Die Regierung, die entsprechende Studien nicht beauftragt? Oder wer? Oder was?

 

Und ist es überhaupt ein Blindflug? Es gibt viele, sehr viele Studien und Untersuchungen, die meist wohl ziemlich eindeutig belegen, dass die "Maßnahmen" entweder keine oder nur marginale Wirkungen zeigen, diese werden aber regelmäßig als problematisch, unzureichend oder als von "falscher Seite" kommend etikettiert, beispielsweise von der Süddeutschen, und werden angeblich deshalb inhaltlich nicht in der breiten Öffentlichkeit diskutiert.

 

Die vorgetragene Kritik mag ja völlig berechtigt sein - aber aus welchem Grund werden Lauterbach und andere Alarmisten im Gegensatz dazu als glaubwürdig und kompetent dargestellt und ihre - oft haarsträubend dämlichen - Behauptungen nicht ebenso kritisiert, sondern im Gegenteil irgendwie als "wissenschaftlich fundiert" verkauft?

 

Warum wird so offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen?

 

Fragen über Fragen...


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