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So viele Verstorbene. Ein Rätsel?

Interessant ist es ja auch immer wieder einmal, darüber nachzudenken, welche Meldungen oder Pressemitteilungen es auf die Titelseiten und in die Talkshows schaffen. Noch interessanter ist aber oft, welche Meldungen das nicht schaffen.

 

DeStatis, also das Statistische Bundesamt, hat es mit seiner Pressemitteilung Nr. 574 vom 14.12.2021 erstaunlicherweise nicht auf die vorderen Plätze der News in aller Munde geschafft.

 

Dabei wäre das, was dort berichtet wird, möglicherweise einige Aufregung wert - falls man Panik und Aktionismus in eine bestimmte Richtung fördern wollte.

 

Die Richtung, in die hektische Betriebsamkeit aus dieser Mitteilung entstehen könnte, vielleicht sogar entstehen müsste, ist aber zurzeit nicht gewünscht.

 

 

Dort ist nämlich zu lesen, dass im November 2021 in Deutschland 92.295 Menschen gestorben sind. "Diese Zahl liegt 20 % über dem mittleren Wert (Median) der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat (+15 612 Fälle). In der 48. Kalenderwoche (vom 29. November bis 5. Dezember) lagen die Zahlen 28 % über dem mittleren Wert der Vorjahre."

 

Auch in vielen anderen Ländern wird eine Übersterblichkeit festgestellt, die man "durch COVID-19-Todesfälle nur zum Teil" erklären könne. Es herrscht allgemeine Ratlosigkeit, verschiedene Ursachen werden angedacht - nur eine Möglichkeit wird mit keiner Silbe auch nur in Betracht gezogen.

 

Ich mag mir gar nicht vorstellen, was in der Öffentlichkeit passieren würde, wenn man auch nur den Hauch einer Chance sehen würde, diese ungewöhnlich vielen zusätzlich Verstorbenen einer Viruserkrankung anzulasten...

 

 


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