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Zauberwort "Solidarität"

Mir geht seit geraumer Zeit mächtig gegen den Strich, dass ich, weil ich mich nicht gegen Covid-19  "impfen" lasse, in der veröffentlichen Meinung als unsolidarisch bezeichnet werde.

 

Augenscheinlich will man mich als egoistisch und  rücksichtslos gegenüber Schwächeren brandmarken, mir ein schlechtes Gewissen einreden, damit ich mich - wenn schon nicht freiwillig, dann doch wenigstens aus Solidarität - endlich "impfen" lasse.

 

Dieses Geschwafel auf den unterschiedlichsten Bühnen der Meinungsmache ist schon deshalb unsinnig, weil es durch die "Impfung" keinen Schutz der Schwächeren gibt. Wenn ich mich nach einer "Impfung" anstecken kann und die Erkrankung trotz "Impfung" weitergeben kann, dann schütze ich mit dieser Maßnahme nicht die Gesellschaft in einem Akt der Solidarität, das müsste eigentlich inzwischen jedem klar geworden sein.

 

 

Für mich ist dieses Propagandageschwätz aber vor allem auch aus einem ganz einfachen, ganz persönlichem Grund völlig unwirksam.

 

Ich habe Werte und feste Moralvorstellungen. Ich bin in einer Ethik verwurzelt, ich glaube an Prinzipien. Ich glaube an die Errungenschaften der Aufklärung, an die Freiheit des Geistes, an die Menschenrechte, an die Wissenschaft und an die Wahrheit. Ich lasse mich nicht korrumpieren oder für dumm verkaufen. Ich lasse mir nicht ein X für ein U vormachen und ich habe Möglichkeiten zu prüfen, ober der Himmel grün ist, wenn Leute behaupten und von mir verlangen, zu bestätigen, dass der Himmel grün ist. Und ich nutze diese Möglichkeiten; ich prüfe, ob ich beispielsweise plötzlich farbenblind oder das Opfer einer Sinnestäuschung geworden bin. Und wenn meine Prüfungen ergeben, dass der Himmel noch immer blau ist, dann solidarisiere ich mich nicht mit Leuten, die behaupten, der Himmel sei ab sofort grün und mich verpflichten wollen, das zu glauben - mit welchen Motiven und mit welchen Mitteln auch immer sie dies tun...


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