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Sagen Sie mal, Herr Schwab...

ich wollte Sie schon seit langem etwas fragen: Haben Sie eigentlich Ihre Young Global Leaders darauf vorbereitet, dass Ihre fantastische Vision platzen könnte?

 

Haben Sie, Herr Klaus Martin Schwab, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Projektes wissen lassen, dass das gigantische Vorhaben, der tolle Plan, das gesamte Vorhaben scheitern könnte? Dass Ihnen das gesamte Projekt  mächtig um die Ohren fliegen könnte? Das Ihnen das in der Art auf die Füße fallen könnte, dass es wehtut?

 

Wissen die YGL, dass Ihnen der Planet nicht gehört, den Sie so großartig umgestalten wollen? Dass Ihnen nicht zusteht, was Sie haben wollen? Dass die Menschen möglicherweise nicht mitmachen bei Ihrem Great Reset? Dass Sie nicht Gott sind oder göttergleich? Dass Sie möglicherweise lediglich ein Fantast sind? Oder eventuell ein Größenwahnsinniger? Vielleicht nur eine arme kranke Seele? Haben Sie denen das erzählt? Dass Sie bald sterben werden und Ihr Vermächtnis auch dann übergehen wird auf Ihre YGL-Marionetten, wenn die Nummer schieflaufen sollte?

 

Wissen die Trudeaus dieser Welt, dass der Vorgang, den Sie, Herr Schwab, initiiert haben, in die Hose gehen könnte? Beispielsweise, weil es den Fernfahrern in Kanada mächtig stinkt, was Ihre Kreatur dort aufzuführen versucht?

 

Wissen die Baerbocks und die Spahns dieser Welt eigentlich, dass sie vielleicht zur Verantwortung gezogen werden, nicht nur in moralischer Hinsicht, sondern vielleicht sogar auch juristisch?

 

Wissen die Arderns und die Macrons dieser Welt eigentlich, dass es auch andere Entwicklungen geben könnte, als die von Ihnen in Aussicht gestellten?

 

Was, wenn die Krankenschwestern, Juristen, Altenpfleger und Trucker dieser Welt etwas gegen die Bevormundung hätten?

Was, wenn die Ingenieure, Lehrer, Polizistinnen und Soldaten dieser Welt sich nicht mehr vor Ihren Karren spannen lassen?

Was, wenn die Facharbeiterinnen, Ärzte, Journalisten, Köche, Handwerkerinnen und Kaufleute nicht mehr mitspielen?

 

Was also, wenn das Spiel eines Tages gestoppt wird - von den Menschen, mit deren Leben Sie spielen wollen?

 

Haben Sie Ihren YGL erzählt, was dann passieren wird? Ist das Risiko bekannt? Wurde das Scheitern als Möglichkeit in Betracht gezogen? Kennen sie die Gefahr?

 

Die Leute, die für Sie, Herr Schwab, für Sie und Ihre selbstherrlichen Vorstellungen einer neuen Welt in die Schlacht ziehen, sollen angeblich Charisma haben, sollen eine gewisse Ausstrahlung haben. Man spricht in Ihren Fanblock-Medien von Hoffnungsträgern, von der Zukunft - wie zum Beispiel in den Fällen von Trudeau und Ardern, Macron und Baerbock.

 

Bei den Akteuren, die ich auf offener Bühne beobachten kann, fällt dieser schöne Schein allerdings regelmäßig ziemlich zügig in sich zusammen. Was dann bleibt, ist ein ziemlich penetranter Nachgeschmack von Dummheit. Bei Baerbock - bei der ich das sozusagen ja aus nächster Nähe recht genau verfolgen konnte - ist das besonders offensichtlich, bei allen anderen soll das ganz ähnlich sein. Die YGL haben scheinbar eines gemeinsam: Inkompetenz. Sie alle sind ausschließlich nach dem Motto "mehr Schein als Sein" entstanden oder geschaffen worden, sie alle versagen in der Tiefe und offenbaren eine erschreckende Unfähigkeit zur Selbstreflexion. Denen haben Sie wohl erzählt, dass Sie berufen sind, auserkoren, gesegnet - oder was auch immer - und die glauben das wirklich. Die leiden unter einem Realitätsverlust, der teilweise pathologisch scheint. Für mich wirken die nicht besonders intelligent, wenn überhaupt, dann nur speziell begabt, in keinem Fall besonders entwickelt, was ihre Persönlichkeit angeht. Die können täuschen und tarnen, nachplappern, auswendig gelernte Phrasen dreschen. Die können so tun als ob und damit vielleicht Eindruck schinden. Aber die wirken auf mich nicht besonders reif oder stark in einem Können oder einem Wissen verwurzelt. Das sind für mich nur Pappkameraden, nur Sprechpuppen - Ihre Marionetten eben.

 

Und wenn Sie, Herr Schwab, diesen Leuten nicht erzählt haben, dass die ganze Geschichte ein Flop werden könnte, dann wissen die das auch nicht! Dann sind die so berauscht von Ihrer Macht und Ihrer Unfehlbarkeit und Ihrer Vision vom großen Wandel hin zu einer besseren Welt, dass die gar nicht wissen, dass Sie scheitern könnten.

 

In diesem Fall wäre es ja vielleicht ganz gut, dass die das mal erfahren. Dann wäre es ja vielleicht ganz gut, die Dummen schlau zu machen. Dann erweisen die kanadischen Fernfahrer nicht nur der kanadischen Gesellschaft einen Dienst, dann holen sie teilweise auch von Ihnen Versäumtes nach, Herr Schwab.

 

Wenn es nach mir ginge, wäre die Zeit dafür gekommen...

 

 

 

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